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Dienstag, 10. Januar 2012

Veranstaltung der Roma Gruppe am 18.01.2012 in der Schule Sankt Pauli

Stopp mit dem Packen !
Alle Bleiben !!

Mehrere Roma Familien aus Serbien und Mazedonien kämpfen seit 2010 für ein Bleiberecht in Hamburg. Ihre Kinder sind oft in Deutschland geboren und fühlen sich hier zuhause.
Unter Druck der Ausländerbehörde und als Folge der Deutschen und Europäischen Migrationspolitik wurden viele Roma bereits abgeschoben oder « freiwillig » zurückgeschickt. So zum Beispiel Tommy, (auf dem Bild) der in Belgrad ständig fragt:
« Wann fahren wir nun endlich nach Hause nach Deutschland? »

Die Roma Unterstützungsgruppe und die Roma Familien laden euch zu einem Abend in der Aula der Ganztagsschule St. Pauli ein, um zusammen zu sitzen und uns auszutauschen:


-        Live-Schaltung nach Serbien und Mazedonien mit Abgeschobenen

-        Musik von Roma Jugendliche

-        Erzählungen

-        Kaffee, Börek und andere leckere Roma Spezialitäten

-        Fotoausstellung einer Dokumentationsreise im Sommer 2011

-        Film « Invisible» von Ingvild Vetrhus über Roma in Belgrad

und noch mehr...



Wir freuen uns auf Euch

am 18.01.2012 um 19.30 Uhr in der Aula der

Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstraße 55

20359 Hamburg

Donnerstag, 5. Januar 2012

Solidarität mit den Menschen im Lager Horst – Kundgebung am 14.01.2012 um 12 Uhr



Seit 2006 nutzt Hamburg das Lager Nostorf/Horst in MV als Erstaufnahmeeinrichtung für die in Hamburg ankommenden Flüchtlinge.

Der Vertrag zwischen HH und MV wurde zwar zum September 2012 gekündigt, aber erneute Verhandlungen von Seiten des SPD Senats zur Weiterführen sind im Gespräch. Das fällt noch hinter die rigide Flüchtlingspolitik des schwarzgrünen Vorgängersenats zurück und ist ein Skandal. Die Innenbehörde Hamburgs hat schon angekündigt, dass sie gemeinsam mit den Schulbehörden und Mecklenburg-Vorpommern jetzt daran arbeitet „bedarfsgerechte schulische Angebote“ zu schaffen. Und damit wird die Perspektive einer gerechten dezentralen Flüchtlingspolitik einfach verantwortungslos zur Seite gerückt.

Im November 2011 waren noch rund 150 Flüchtlinge aus Hamburg in dem Lager Horst untergebracht, davon 34 Familien und 71 Minderjährigen (Siehe Schriftliche KA der LINKE an den Senat Drs. 20/2424)



Das Lager bedeutet für alle eine völlige Isolation.

 Am Wochenende fährt zwischen dem Lager und Boizenburg oder Lauenburg kein Bus.
 
Kontakt zu RechtsanwältInnen oder Beratungsstellen werden durch die Abgeschiedenheit sehr erschwert oder unmöglich gemacht.

 Die psychischen Probleme durch die traumatischen Erlebnisse der Flüchtlinge werden durch das Lagerleben verstärkt. Die spärliche medizinische Versorgung im Lager bietet keine ausreichende Hilfe.

Die Kinder der Familien können nicht zur Schule gehen. Die für Hamburg geltende Schulpflicht wird ignoriert.

 Einige der Flüchtlinge müssen bis zu 15 Monaten im Lager ausharren, oder solange bis sie abgeschoben
  werden.

 Das Lagerleben macht krank. Wir wollen die Menschen nicht alleine lassen!!



Darum ruft die Horst Gruppe in Solidarität mit den Menschen im Lager Horst auf:

Kommt alle zur Kundgebung!!

Mit offenes Mikrophon….

Mit Musik…

Mit Infos…



Gemeinsame Anreise aus Hamburg für Bahn und Auto: 09:30 S Sternschanze

Einfachste Anreise ist mit dem Auto



Dienstag, 6. Dezember 2011

99 Luftballons für ein Bleiberecht und gegen Roma Abschiebungen auch in Hamburg !




Am Mittwoch, den 7. Dezember 2011, wird im Rahmen einer bundesweiten Luftballon-Aktion für ein Bleiberecht und gegen Roma-Abschiebungen eine Protestaktion am Jungfernstieg in Hamburg stattfinden.
Roma und Roma-Unterstützer in Hamburg schließen sich dem Protest- und Kulturprogramm von Jugendliche ohne Grenzen und der Roma Organisation „Alle Bleiben“ für ein Bleiberecht ein (PM vom 05.12.2011: Demonstrationen für ein Bleiberecht und gegen Roma-Abschiebungen in Wiesbaden und weiteren Städten). Zahlreiche Jugendliche treffen sich vom 07. bis 10. Dezember in Wiesbaden, um zusammen zu demonstrieren und eine Gegen-Innenministerkonferenz zu organisieren. In vielen Städten Deutschlands (Berlin, Bremen, Kiel, Essen …) haben Aktivisten entschieden mit Luftballons an diesem Protest teilzunehmen.
Hamburg schiebt seit mehreren Monaten Roma konsequent ab. Nach Serbien, nach Mazedonien, in den Kosovo werden Menschen abgeschoben, die teilweise seit Jahren hier leben, Deutsch sprechen und deren Kinder in der Schule völlig integriert sind. Anstatt diese Menschen verantwortungsvoll zu unterstützen und eine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben zu geben, schiebt die SPD zahlreiche Familien in Länder ab, in denen die Roma massiv diskriminiert werden.
Die symbolische Protestaktion soll zeigen, dass wir gegen diese Abschiebepolitik sind. Wir wollen, dass diese Menschen hier leben können, ohne sich ständig von Abschiebung bedroht fühlen, ohne einfach nur „geduldet“ zu sein. Wir wollen auch diese Luftballon-Aktion in Solidarität mit den Menschen durchführen, die wir kennen, die bereits nach Serbien und Mazedonien abgeschoben worden sind.
Wir warten auf euch am 07.12.2011 am Jungfernstieg (U-Bahn, gegenüber von der Europa-Passage) von 14 bis 16 Uhr um gemeinsam die Luftballons des Bleiberechts steigen zu lassen!
Roma-Unterstützer/innen aus Hamburg


Donnerstag, 1. Dezember 2011

Nächste Sammelabschiebung nach Pristina, Kosovo 07.12.11

Nächste Sammelabschiebung nach Pristina, Kosovo:
Mi. 7.Dezember 2011

Kein Mensch ist illegal!
Sand ins Getriebe der Abschiebemaschinerie!

Einen Tag nach Nikolaus, am 07. Dezember, plant  NRW wieder Menschen darunter Kinder und Familien -  aus ihrem Leben zu reißen.  Es ist in diesem Jahr die siebte Sammelabschiebung von Roma aus NRW Richtung Ex-Jugoslawien.
Die Abschiebungen in eine ungewisse Zukunft bedeuten für viele: Arbeitslosigkeit - die Arbeitslosenquote von Roma beträgt fast 98% -, ein Abbruch der Schule - von vier Roma- Kindern besuchen drei keine Schule - ein Leben in Slums, Lagern und alten Fabrikhallen.

Aber auch ohne Elend im Zielland sind Abschiebungen für die Betroffenen schrecklich. Insbesondere dann, wenn sie schon seit vielen Jahren hier leben. Die Hälfte aller abgeschoben en Kinder hat das Herkunftsland nie kennengelernt. Auch wenn sei hier geboren wurden und kein Wort Serbisch oder Albanisch sprechen, werden in eine ungewisse Zukunft und ins Elend geschickt.

Diese Roma sind die Nachfahren der Opfer des nationalsozialistischen Rassen- und Vernichtungswahns. Dennoch verweigert Deutschland ihnen ein Bleiberecht. Der Krieg gegen Jugoslawien, den Deutschland maßgeblich vorangetrieben hat, führte erst zur massenhaften Flucht von ethnischen Minderheiten aus dem Kosovo. Diese wurden zwischen den Fronten zerrieben: von serbischen Nationalisten als Kanonenfutter missbraucht und von albanischen Nationalisten verfolgt und vertrieben.

Es geht nun darum, Solidarität vor Ort zu üben mit unseren Nachbarn, Mitschülerinnen und Kollegen.
Abschiebungen müssen auf allen Ebenen verhindert werden!
Wir sagen: Alle Menschen sollen leben und sich frei bewegen können, wo und wohin es ihnen gefällt!

Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Wuppertal
Internet: http://thecaravan.org

Samstag, 18. Juni 2011

Kundgebung mit den Roma Familien am 20ten Juni 15-16uhr

Kommt alle zur Kundgebung
Roma-Familien bleiben

am kommenden Montag, 20. Juni, 15-16 Uhr, zum Victoria-Haus, Schmiedestrasse 2 (Gebäude, in dem der Eingabenausschuss tagt)

An diesem Nachmittag werden in der Eingabenausschusssitzung um 15:30 Uhr alle Petitionen in Hamburg lebender Roma-Familien verhandelt.

Den Mitgliedern des Eingabenausschusses soll nochmals deutlich gemacht werden, dass sich viele Menschen für ein Bleiberecht der Roma-Familien, die auch selbst dort sein werden, einsetzen.
Bitte schickt diese Ankündigung über eure Verteiler und mobilisiert in euren Zusammenhängen.


Am kommenden Dienstag, 21.06., und Donnerstag, 23.06., haben 5 bzw. 4 Roma-Familien Termine in der Hamburger Ausländerbehörde. Es ist sehr wichtig, die Familien zu diesen Terminen zu begleiten. Nach der Entscheidung im Eingabenausschuss ist zu befürchten, dass Familien, deren Petitionen nicht erfolgreich sind, von Abschiebung bedroht sind. Wer Familien begleiten möchte, soll am Dienstag oder (und) Donnerstag um 8:30 Uhr ins Café Exil, Spaldingstrasse 31 (gegenüber der Ausländerbehörde) kommen.

Flüchtlingsrat Hamburg
Hamburg Antifa AG der LINKEN
GEW-Bleiberechtsausschuss
Roma-UnterstützerInnenkreis

Montag, 13. Juni 2011

Kommt morgen zur öffentlichen Innenausschuss-Sitzung in das Rathaus !

Alle ROMA bleiben hier!
Kommt zur öffentlichen Innenausschuss-Sitzung in das Rathaus

Di., 14. Juni 2011, 15.45 Uhr, Rathaus

16 Uhr Pressekonferenz, Raum R 186

17 Uhr Sitzungsbeginn, großer Festsaal

In der Innenausschuss-Sitzung wird am 14.06.11 das Thema Abschiebungsstopp
von Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens verhandelt
(Antrag der Fraktion DIE LINKE).

Zurzeit sind 11 Roma-Familien von Abschiebung bedroht. Die Familien haben
Petitionen eingereicht, um in Hamburg bleiben zu können. Eine Entscheidung
über diese Eingaben soll noch in diesem Monat erfolgen.

Die ROMA-Familien brauchen unsere Unterstützung.

Zeigen wir, dass sie nicht alleine sind.

- Für ein sicheres Bleiberecht für alle in Hamburg lebenden Roma;
- Wir fordern die Mitglieder des Petitionsausschusses der Hamburgischen
Bürgerschaft auf, den eingereichten Petitionen von Roma-Familien
stattzugeben;
- Wir fordern den Senat auf, auf ein Bleiberecht für Roma in Deutschland
und Westeuropa hinzuwirken.

Unterstützerrat der Roma

Flüchtlingsrat Hamburg

Antifa AG der LINKEN

GEW-Bleiberechtsausschuss

Donnerstag, 19. Mai 2011

Am 24.05.2011 Informationsveranstaltung "Roma und Sinti in Hamburg von 1992 bis heute"

24.05.2011
Roma und Sinti in Hamburg von 1992 bis heute


Informationsveranstaltung
Werkstatt 3, Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg-Ottensen
19.00 Uhr
Zurzeit sind 11 Familien in Hamburg von der Abschiebung bedroht. Der Schwerpunkt dieses Abends liegt auf der Lebenssituation seit Anfang der 90iger Jahre bis heute.

Wie leben Roma-Flüchtlinge in Hamburg? Wie ist ihre Wohnsituation? Warum wird die Einschulung ihrer Kinder von der Behörde hinausgezögert, obwohl Schulpflicht besteht? Wie verhält es sich mit der Gesundheit und der medizinischen Versorgung? Wie verhält sich die Ausländerbehörde? Warum sollen die Roma-Familien jetzt abgeschoben werden und wie sieht die aktuelle Situation aus?

Darüber wollen wir mit Euch reden.
Es berichten Betroffene aus Serbien, Kosovo und Hamburg sowie der Flüchtlingsrat Hamburg.

Es laden ein:
DIE LINKE AG Antifaschismus
DIE LINKE AG Migration und Flucht
Flüchtlingsrat Hamburg

Mehr Hintergrundinformationen können Sie hier lesen.
Hier geht es zum Flyer der Veranstaltung !